Dienstag, 19.09.2017

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Baltic Business News

Landkreis Hiiu

 

Die Insel Hiiumaa (Dagö) ist ein Landkreis an sich. Besuchen Sie Hiiumaa bei Möglichkeit über den Wasserweg.

 

Das Zentrum von Hiiumaa ist ihre einzige Stadt Kärdla (dt.: Kertel, schw.: Kärrdal), die zum ersten mal in 1564 als eine schwedische Siedlung erwähnt wurde. Besuchen Sie die Kirche von Kärdla und den Stadtplatz. In Kärdla gibt es auch einen kleinen Hafen. Nehmen Sie nun Richtung auf Pühalepa, wo sich viele der Inselchen von Hiiumaa befinden (die größeren sind Vohilaid und Heinlaid) wovon die meisten zum Naturschutzgebiet gehören. Kallaste Kliff auf dem Schutzbegiet von Kallaste hat eine tolle Aussicht. Die Hl. Laurentiuse-Kirche in Pühalepa ist Hiiumaas älteste Kirche aus dem 13. Jahrhundert, es wird vom Suuremõisa Parkwald umschlossen. In 1951 verfiel die Kirche und wurde als Lagerhaus benutzt. Sie wurde in 1993 feierlich wieder als Kirche eröffnet. Paarhundert Meer nördlich der Kirche befindet sich der Teufelsstein (estn.: Vanapagana kivi); der Legende nach wollte der Teufel mit dem Stein die Kirche treffen, fehlte sie aber zum Glück. In der Gegend gibt es viele sagenumwobene Ursteine. Man sagt auch, dass es vom Schloss Suuremõisa (od. Hiiu-Suuremõisa, dt.: Großenhof) ein unterirdischer Gang zu der Kirche führte – im Fall der Gutsherr in Not fliehen müßte – was aber unwahrscheinlich ist, weil zwichen den Gebäuden fast ein Kilometer liegt. Der Park von Suuremõisa ist der größte und schönste Park von Hiiumaa, das Herrenhaus wird heute noch benutzt, als Volskhaus, Grundshule und Fachschule von Hiiumaa.


Richtung Käina finden Sie die Ruine der Käina Kirche (erbaut um 1500), die im 2. Weltkrieg durch einen Bombenangriff entstand. Der Volskmund sagt, dass der Wachmann, der im Kirchturm saß, aus Langeweile in Richtung eines überfliegenden Flugzeugs schoss und da der Pilot es wohl nicht so lustig fand, öffnete er das Feuer und ließ die Bomben auf die Kirche fallen.


In Reigi im Gemeinde Kõrgessaare (dt.: Roicks in Hohenholm) finden Sie das Vieh- und Kirchgut Reigi.

 

In Emmaste (dt.: Emmast) gen Süden sehen Sie die Kirche von Emmaste aus 1867; Gut Emmaste in der Südspitze von Hiiumaa stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und haust heute mit deinen Nebenbauten eine Schule.

 

Der berühmtester Ort von Hiiumaa ist Kõpu mit seinem berühmten Leuchtturm asu dem 16 Jahrhundert. Es ist der älteste Leuchtturm in Estland, im Baltikum und an der ganzen Nordsee und wird als zweit- oder drittältester Leuchtturm der Welt behauptet. Der Turm ist auf 67 Metern Höhe als Warnung vor den Tiefen von Hiiu gebaut (die höchste Stelle in Hiiumaa) und misst on 36 Meter. Im Herbst 1941 fand der einziger bekannter Angriff auf den Turm statt, der von den deutschen Bombenfliegern getroffen wurde. Der Kleinbau nebem dem Turm wurde zerstört, jedoch trafen die Bomben im Turm nur die Turmgläser und die Optik.