Dienstag, 19.09.2017

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Baltic Business News

Landkreis Tartu

 

Ihre Reise sollten Sie im Kreis Tartu – an der Küste von Peipussee beginnen – ein Landkreis voller natürliche Schönheit, mit seinen Fischerdörfern, dem Großen Sumpf von Emajõgi, bis hin zum berühmten Tartu. Sehenswertes gibt es rund ums Jahr.

 

Tartumaa, das sich im Zentrum von Alt-Livland befand, bietet wunderschöne Herrenhauserlebnisse und das in schöner Natur. Daneben können Sie auch originelle Museen besuchen, kleine Städte, Seen und unberührte Natur geniessen. Z.B. der See Pangodi (dt.: Spankau) – und wenn Se die Route Vapramäe–Vellavere–Vitipalu wählen, finden Sie dazu noch viele tolle Wanderwege.

 

Besuchen Sie dann Elva (dt.: Elwa), eine grüne Kleinstadt bei Tartu bekannt als populärer Ausflugsort. Die Wassermühle von Hellenurme zwischen Elva und Otepää am Fluss Elva, das von den Middendorffs vor rd. 130 Jahren gegründet wurde, stellt alte Mühlentraditionen dar.

 

In Tõravere (dt.: Terrefer), 21 Kilometer südlich von Tartu an der Tartu-Valga Landstraße finden Sie das Tartuer Observatorium. Die Sternwarte bietet Interessantes für alle kleinen und großen Astronomieintereßierten.

 

Vooremaa Landschaftsschutzgebiet ist reich an Vogel- und Tierarten. Verschiedene Landschaftsformen und Seen bieten unterschiedliche Möglichkeiten zum Erholen und Wandern. Der einzigartige Kliff von Kallaste (dt. und russ.: Krasnogor) ist die längste Devon-Sandsteinaufschluss Estlands. Besuchen Sie unbedingt Aruküla (dt.: Arroküll) und die dortigen Höhlen.

 

Wenn man zu Herrenhäusern kömmt, sollte man als allererstes Alatskivi (dt.: Allatzkiwwi) besuchen, das dortige Schloss wurde in der 2ten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Arved von Nolcken am Beispiel der damals in die Mode gekommenen schottischen Baronenschlösser gebaut. Da das Schloss im Originalzustand erhalten ist, wird es zu den besten Schmuckstücken des neogotischen Stils im ganzen Baltikum gezählt.

 

Auch die Gutshäuser von Luke (dt.: Ludgen), Kukulinna dt.: Kuckulin), Uderna (dt.: Uddern), Ülenurme (dt. Uellenorm, in der Nähe sich der Flughafen von Tartu und das Estnische Agrarmuseum befindet), Mehikoorma (dt.: Mehhikorm), Saadjärve (dt.: Sadjerw), Kodijärve (dt.: Kodjerw) uvm. Alle sind einen Besuch wert.


Aus dem Mittelalter stammen die Ruinen des Klosters in Kärkna (dt.: Kloster Falkenau) und der Vasallburg in Rõngu (dt.: Ringen). Den Leuchtturm von Mehikoorma finden Sie auf dem Weg zurück Richtung Peipussee. Es stammt aus den 30er Jahren und ist der höchste Leuchttutm am Peipussee – er misst 15 Meter.

 

In Tartumaa gibt es zahlreiche interessante Kirchen, wovon Sie einige nicht verpassen sollten. Z.B. die Hl. Laurentiuse-Kirche in Nõo (dt.: Nüggen, 1159),  das Gebetshaus der Altgbäubigen in Varnja (dt. und russ.: Woronja), die Kirche von Kambja (dt.: Groß-Kambi, 1330 – es ist die größte Landkirche Südestlands), die monumentale von den von Stackelbergs errichtete Kirche von Alatskivi aus dem 17. Jahrhundert oder die Kirche von Elva, die einige architektonische Ähnlichkeiten zur Jaani-Kirche in Tartu besitzt.

 

Vergssen Sie Piirissaare nicht – die einzige Insel von Tartumaa und Estlands einzige Insel im Peipussee – mit seiner eigenartigen Atmosphere und dem Gebetshaus der Altgläubigen. Die Insel hat 3 Dörfer Wenn Sie das Zentrum von Tartumaa und von ganz Südestland erreicht haben, sind Sie in Tartu (dt.: Dorpat) am Fluss Emajõgi angekommen. Sie sollten hier einige Tage verbringen, um alles in dieser alten Hanse- und Universitätsstadt gesehen zu haben – die historischen Bauten der Altstadt, die Universitätsgebäude, den Domberg mit den 2 Brücken, der Sternwarte und der Domruine uns. Und natürlich auch die berühmte Johanniskirche von Tartu (Jaani kirik), die ein Musterbeispiel der Backstein-Terracottaarchitektur ist und erst neulich nach Jahrzehnten als Nachkriegsruine wieder im alten, neuen Glanz erscheint. Sie finden zahlreiche Museen, die Botanischen Gärten, Duzende nette Cafés und Restaurants und sicherlich auch eine passende Bleibe im schönen „Athen des Embachs“.